Das Afrika Museum wurde 1906 in Zug von den Missionsschwestern gegründet. Die Sammlung besteht aus Exemplaren, die von den Missionsgebieten in Afrika als Dankesgabe entgegengenommen wurden.
Die seltenen Exponate stammen aus Zentralafrika, wo die Urstämme der Hamiten und Bantu beheimatet sind, aus dem südlichen Afrika und aus Madagaskar. Einige Objekte lassen sich auf das 18. und 19. Jahrhundert zurückdatieren.
Im Mittelpunkt des Museums stehen Masken und Fetische, die von den afrikanischen Naturvölkern verehrt werden, weil ihnen übernatürliche Kräfte zugeschrieben werden.
Nebst Kultobjekten, präparierten Tieren und Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs sind auch echte afrikanische Kunstobjekte und zeitgenössische Kunstwerke ausgestellt.