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Im Juni hielt S. Eminenz  Paul Josef Kardinal Cordes, Päpstlicher Rat Cor  Unum,
in Zug einen Vortrag über die erste päpstliche Enzyklika „ Deus Caritas est“, die weltweit positive Resonanz hervorrief. Er lenkte vor allem den Blick auf den 2. Teil der Enzyklika über das Helfen heute.  Aus diesem Referat nachfolgend einige prägnante Aussagen:

Der Titel „Gott ist die Liebe“ tönt wie ein Paukenschlag, und er spricht uns alle an, denn die Liebe ist in jedem Leben wichtig.
Gott hat also den absoluten Vorrang in der Zeit und in der Werteskala, denn GOTT hat uns zuerst geliebt. Darum geht vom IHM als dem Ursprung der Liebe auch alles karitative Wirken aus. Das muss allen bewusst sein, die in irgendeiner Weise dem Nächsten dienen, helfen (und das tun wir ja alle irgendwie in der Familie, unter Freunden).
In der Kirche, die Gottes Familie in der Welt ist, darf es keinen Notleidenden geben. Jeder Glaubende ist barmherziger Samariter gegen jeden, wer immer es sei.
Die Effizienz des karitativen Wirkens hängt wesentlich von der persönlichen Gottes- Beziehung ab, denn er, der die Liebe ist, gibt dem Glaubenden die Kraft, Liebe zu üben. Dazu braucht es das Gebet, um nicht zu resignieren bei der „Endlosigkeit der Not“, die sich vor ihm auftut.
„Wer betet, verliert nicht seine Zeit“, sagt der Papst, auch nicht in der hektischen Dringlichkeit der Situation.
Der Kardinal schliesst seinen Vortrag mit den Worten des Papstes:
„Der Glaube an Gott ist keine Theorie,… er ist etwas ganz Persönliches….  Wir brauchen den lebendigen Gott, der uns geliebt hat bis in den Tod,“ um die Liebe zu üben und miteinander in Liebe zu leben. Hier können Sie den vollständigen Text lesen.






Der Mai ist ein Marienmonat und der Ehrung der Mutter Gottes gewidmet

Maria als Mutter underste Erzieherin Jesu, macht uns darauf aufmerksam, dass die Mütterdie ersten und wichtigsten Zeugen des Glaubens für die nachfolgendeGeneration sind. Maria mit dem Kind lädt alle Frauen ein, sichihrer Aufgabe neu bewusst zu werden und ihren Kindern, Enkeln undallen Anvertrauten Jesus Christus zu zeigen, und auf den zu hören,der Weg, Wahrheit und Leben ist.

Im Marienmonat Mai soll beispielgebender und aktiver Einsatz der Frauenund Mütter bei ihren Kindern für die Weitergabe und den Erhalt deschristlichen Glaubens hervorgehoben werden.

Marialeitet dazu an, sich für das Richtige zu entscheiden und es zu tun. Sie weist darauf hin, dass uns in Jesus Christus, seinem Evangeliumund seinem Namen, alles geschenkt sei, was wir zum irdischen Leben anWeisheit, Einsicht, Geboten und Verboten, Verheißungen undAusblicken bräuchten.Geradeheutzutage braucht es unseres Gebetes, das uns auffordert zur Mission,Evangelisation und Glaubensweitergabe.

Nur wer In-die-Knie-geht vor Gott, könne aufrecht stehenund sich geradlinig für Menschenwürde, Werte und Tugenden inFamilie, Politik und Gesellschaft einsetzen. Echte Frömmigkeit istdie Quelle für Menschenfreundlichkeit, Güte, Barmherzigkeit undLiebe, vor allem zu den Armen. Der Betende wird zum Liebenden.

Ave Maria, grazia plena - Gegrüsst seist Du, Maria!








26.  April - Fest der Mutter Gottes vom Guten Rat
Patronin des Missionswerkes
der St. Petrus-Claver-Sodalität
 

 Mutter vom Guten Rat  lässt an die biblische Szene der Hochzeitsgesellschaft in Kana in Galiläa erinnern. Weil den Festgästen der Wein auszugehen drohte, machte sich Maria zum Anwalt des Brautpaares und der Gäste. Sie sagte zu Jesus und forderte ihn damit indirekt auf etwas zu tun: „Herr, sie haben keinen Wein mehr.“ Seine recht schroffe Antwort: „Was geht das dich an, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen“, ignoriert sie einfach und sagt zu den Menschen der Hochzeitsgesellschaft: „Was ER euch sagt, das tut!“ (Joh. 11,5). Dieser gute Rat der Gottesmutter, der den Hochzeitsleuten aus ihrer Not und Verlegenheit geholfen hat, da Jesus trotz seines Einwandes das Wasser in Wein verwandelte, gilt auch heute noch. Bei der Einführung des Festes „Unserer lieben Frau vom Guten Rat“, schreibt Papst Leo XIII. in einem entsprechenden Dekret: „Maria verdient diesen Titel, weil sie mit ihrem Wort «Was ER euch sagt, das tut» einen Rat von letzter Gültigkeit gegeben hat, denn wer einen ratsuchenden Menschen auf Christus und sein Wort verweist, rät ihm stets gut!“ (22.4.1903).

Die Mutter vom Guten Rat wurde durch ein Breve vom Papst Pius X. zur Patronin der St. Petrus-Claver-Sodalität ernannt. In folgendem Text können Sie eine kurze Zusammenfassung eines Vortrages der sel. Maria Theresia Ledochowska zu diesem Anlass, lesen. Mutter vom Guten Rat




"Woanders leben Kinder anders"

In der Rubrik Publikationen finden Sie die neue Ausgabe unserer Kinderzeitschrift "Woanders leben Kinder anders" in PDF Format. Diese Zeitschrift ist für Kinder (7 – 11 Jahre) gedacht.Sie bringt spannende Berichte über Leben und Schicksale der Kinder ausunterschiedlichsten Ländern und regt zum Nachdenken an. Sie leisteteinen wertvollen Beitrag in der Erziehung zumVerständnis einer multikulturellen Welt.Es ist eine wertvolle Lektüre auch für die Katechetinnen und Katecheten. Blicken Sie doch einmal hinein und lassen Sie uns Ihre Meinung wissen.


Mons. Wenceslao Padilla, der einzige Bischof der jungen Kirche in der Mongolai, gab uns in einem Interview (veröffentlicht im Claver-Missionskalender 2009), einen kurzen Einblick in die Geschichte und Hoffnungen der Kirche seiner Präfektur. In seinem Weinhachtsbrief teilt er uns seine Freuden des vergangenes Jahres und die Zukunftspläne mit.  Weiterlesen





Ewige Profess in Dresden

Am 1. Juni 2008 legte unsere Mitschwester, Sr. Losaline Fakatou, ihre Ewige Profess ab.
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